Hohe Sprünge in Premnitz

Voller Vorfreude auf den Hochsprung

Mit 29 Athleten nahm der VfL Brandenburg am 40. Hochsprungmeeting des TSV Chemie Premnitz teil. Neben den erfahrenen Startern war es vollem für die Jüngsten im Feld der erste Wettkampf. In fünf Altersklassen standen die Brandenburger ganz oben auf dem Treppchen, weitere zwölf Medaillen und zahlreiche Bestleistungen unter dem rhythmischen Applaus der zahlreichen Zuschauer kamen hinzu und waren auch Lohn für das Trainerteam.

An seinem achten Geburtstag bereitete sich Willy Wienarick das schönste Geschenk selbst. Mit übersprungen 1,00 Meter gewann er bei den Jungen des Jahrgangs 2011 klar. Milo Schacht kam hier mit 0,85 Metern auf den vierten Platz.

Eine Punktlandung am die T-Kadernorm des Brandenburger Leichtathletikverbandes setzte Emily Roick. Nachdem sie bereits im Sprint die Richtwerte erfüllt hat, konnte sie im Hochsprung 1,25 Meter überspringen und gewann den Wettbewerb in der Altersklasse 11. Hanna Greulich landete hier mit übersprungen 1,15 Metern auf dem Bronzerang. Höhengleich direkt dahinter aufgrund von Fehlversuchen wurde Fides Christel Vierte.

Mit 1,40 Metern flog Eddie Lampert bei den 15-jährigen Jungen zum Sieg. Patrick Meyer war mit 1,65 Metern bei den Männern ebenso wie Bernd Panoscha mit 1,40 Metern in der Altersklasse M55 nicht zu schlagen.

Jüngster Brandenburger Starter war Phillip Panoscha. 65 Zentimeter meisterte der noch sechsjährige im zweiten Versuch und gewann die Silbermedaille.

Erst nach einem Stechen mit dem höhengleichen Konkurrenten kam Raffael Schlieker auf den zweiten Platz in der Altersklasse 11. 1,10 Meter blieben für ihn im Ergebnisprotokoll stehen. Max Vetter kam hier mit nur fünf Zentimeter weniger auf den undankbaren vierten Platz. Bei den ein Jahr älteren Jungen nahmen Johnny Blank und Ian Göbeler Silber und Bronze mit nach Hause – jeweils mit übersprungenen 1,15 Metern.

Im Jahrgang 2010 meisterte Ida van de Kamp 0,95 Meter und ersprang sich damit Silber. Um ganze 20 Zentimeter konnte sich Ronja Dittmar im Vergleich zum Vorjahr verbessern und jubelte über ihren Sprung über 0,95 Meter und den Gewinn der Silbermedaille. Irini Papageorgiou und Linnea Böttcher kamen hier auf die Plätze zehn und zwölf.

Bei den 13-jährigen Mädchen verbesserte sich Lea Altmann um zehn Zentimeter innerhalb eines Jahres und gewann mit 1,20 Metern Silber. Bronze ersprang sich Hailey Arndt mit 1,15 Metern bei den ein Jahr jüngeren Mädchen.

In der Altersklasse 14 floppte Lea-Patricia Stippa über 1,25 Meter und wurde Dritte. Emilie Horschig verpasste Edelmetall mit übersprungenen 1,20 Metern knapp.

Gleich fünf Mädchen vom VfL waren in der Altersklasse acht am Start. Lotti-Malin Gründig sprang bei ihrer Premiere über 0,95 Meter und gewann Bronze. Charlotte Ritzka übersprang 0,90 Meter und belegte den sechsten Platz. Theresa Wacker, Mia-Felicia Faderl und Adele Wissinger folgten auf den Plätzen neun, zwölf und 14.

1,05 Meter meisterte Konstantin Leicht im Wettbewerb der neunjährigen Jungen und gewann Bronze. Moritz Vetter belegte hier mit 0,85 Metern den fünften Platz.

Um 20 Zentimeter verbesserte sich Hannes Michel im Vergleich zum Vorjahr und belegte mit 0,90 Metern den sechsten Platz in der Altersklasse zehn.

Parallel zum Hochsprungmeeting nahmen drei Athleten an den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften in Potsdam teil. Eric Kornmesser trat beim Winterwurf erstmals mit dem 800 Gramm schweren Männerspeer an, den er auf 38,93 Meter beförderte und den sechsten Platz in der Altersklasse U20 belegte. Im Speerwurfwettbewerb der Frauen belegte Frencis Smolka mit 26,61 Metern den vierten Platz. Mit 2:51,11 Minuten über 800 Meter blieb Alea Marx knapp unter ihrer bisherigen Bestzeit und kam als Neunte in der Altersklasse 14 ins Ziel.

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